Keramikkatalysatoren: Waben mit kostbarem Inhalt

Der überwiegende Teil der gegenwärtig genutzten Fahrzeugkatalysatoren besitzt einen Grundkörper aus Keramik. Der wabenförmige Träger ist mit dem so genannten Washcoat versehen, in dem die katalytisch aktiven Edelmetalle Platin, Rhodium und Palladium eingelagert sind. Unsere vorrangige Aufgabe ist es, diese Wertstoffe rückstandsfrei zu extrahieren. Mit unseren Spezialkenntnissen, Jahrzehnte langer Erfahrung und optimierten Verfahren erzielen wir hervorragende Ergebnisse.

Zunächst zerlegen wir die Keramikkatalysatoren mit einer großen Schere. Der edelmetallhaltige Monolith wird zerbrochen und zu einem homogenen Pulver zermahlen. Damit während der Verarbeitung wirklich nichts verloren geht, führen wir den abgesaugten Staub zurück in den Prozess. Von dem feinen Pulver der Monolithe entnehmen wir einige Proben, aus denen wir im Labor den Edelmetallgehalt bestimmen. Das Monolithpulver wird in unserem Schmelzbetrieb ausschließlich zu Sammelmetall verarbeitet.